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»Yuri Bashmet & Moskauer Solisten«

Yuri Bashmet & Moskauer Solisten

Jubiläumskonzert

Konzert
Philharmonie Berlin, Großer Saal | Herbert-von Karajan-Straße 1, 10785 Berlin
Mittwoch, 22. Februar 2012 | 20.00 Uhr  | 
Yury Bashmet - Ltg.
Alexander Buzlov - Violoncello

Die GAZPROM Germania, Sponsor unserer Alexandrowka-Festivals in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011, präsentiert das weltbekannte Kammerorchester Moskauer Solisten unter der Leitung des international gefeierten Konzertbratschisten Yury Bashmet. Das Konzert im Großen Saal der Berliner Philharmonie ist eine Station der Welttournee, die das Ensemble anlässlich seines 20jährigen Jubiläums unternimmt. Vor zwei Jahrzehnten begann Yury Bashmet die besten Absolventen des Staatlichen Moskauer Konservatoriums als Solistenensemble zu Konzerten auf der Bühne zusammen zu führen. Heute gilt das Kammerorchester Moskauer Solisten als eines der »weltbesten Ensembles in diesem Genre«. Das Besondere der Jubiläumstour 2012: Die Moskauer Solisten spielen ausschließlich auf wertvollen historischen Originalinstrumenten von Stradivari und anderen italienischen Meistern, Leihgaben der Staatlichen russischen Instrumentensammlung und des Glinka-Museums.

Programm

Johannes Brahms (1833-1897) – Klarinettenquintett H-moll op. 115 (Bearbeitung für Viola und Streicher von Yury Bashmet)
Peter Tschaikowsky (1840-1893) – Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester A-Dur op. 33
Peter Tschaikowsky – Serenade für Streicher C-Dur op. 48

Gespannt darf man Yury Bashmets Bearbeitung des Klarinettenquintetts op. 115 von Johannes Brahms erwarten, hatte es der Komponist doch ursprünglich dem Klarinettisten Richard Mühlfeld (1856-1907) auf den Leib geschrieben, dessen Spiel er liebte. Statt der Klarinette erklingt nun Bashmets eigenes Instrument, die Bratsche, mit dem schwingend-melodischen Solo des Brahmsschen Spätwerkes. Im Zenit seines Schaffens schrieb Tschaikowsky seine Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 für Violoncello und Orchester. Eines seiner repräsentativsten symphonischen Werke, brillant orchestriert und ausdrucksstark. Begeistert wurde auch die Uraufführung von Tschaikowskys Serenade für Streicher op. 48 im Jahre 1881 gefeiert. Der erst Satz zeugt von Tschaikowskys Verehrung für Mozart. Ein als eleganer Walzer verfasster zweiter Satz bestätigt Tschaikowskys ausgeprägte Berufung für orchestrale Ballettmusik. Nach der choralartigen Élegie des 3. Satzes ertönt das Finale »Tema russo», dem zwei russische Volkslieder zugrunde liegen.

Der Eintritt zum Konzert beträgt 50 €.
Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf gehen zugunsten des Julius-Stern-Instituts für musikalische Nachwuchsförderung.

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